Saftige Quitten-Hefe Taler


Nach all den herzhaften Leckereien,habe ich heute mal wieder ein "süßes" Rezept für euch. Noch bin ich im Herbstmodus und so gibt es heute leckere Quitten-Puddingtaler.
So langsam merke ich aber das sich mein Fokus auf winterlich/weihnachtliche Leckereien verschiebt.
Sind doch beim letzten Einkauf vorwiegend Gewürze wie Zimt,Sternanis und Kardamom im Einkaufswagen gelandet.
 Ich wälze diverse Backbücher und Zeitschriften und die To Do Liste wird immer länger.
Gewürzkaffee, Fliederbeer- und Apfelpunsch, Desserts mit Eierlikör,Zimt oder Spekulatius und natürlich Plätzchen ohne Ende.
Die Liste ist mittlerweile so lang,da könnt ich die Vorweihnachtszeit 3x füllen.


Aber noch sind wir im Herbst. 
Apfel und Birnenrezepte gibt es zu hauf,während die Quitte doch eher noch ein Randdasein fristet. Und das völlig zu unrecht,ist sie doch wunderbar aromatisch. 
Alleine der Duft ist schon phänomenal. 
Zugegeben ist sie etwas zickig. Junge Qitten sind mit einem öligen Flaum bedeckt.Dieser enthält Bitterstoffe,daher müssen die Früchte gründlich gewaschen und am besten mit einem groben Tuch abgerieben werden. Die Quitte lässt sich schwer schälen und noch schwerer auseinander schneiden. Aber die Mühe lohnt sich. Achtet darauf,das ihr das Kerngehäuse grosszügig rausschneidet. Es ist der härteste Teil der Quitte und wird auch beim garen nicht wirklich weich.


Ich mache mir die Mühe trotzdem jedes Jahr mehrfach,weil ich den Duft und den Geschmack von Quitten einfach liebe. Meine Oma hat immer Quittenmarmelade eingekocht und ich hätte sie am liebsten mit dem Löffel aus dem Glas gegessen.
Die Quittentaler für dieses Rezept habe ich mit einer Puddingcreme gemacht. Ihr könnt aber genau so gut eine Quarkfüllung machen.

 Zutaten:
750g Quitten
1 l Birnensaft
5 EL Zitronensaft
350g Zucker
1 Würfel Hefe (42g)
80g Butter
540ml + 6 EL + 1 Tl Milch
500g Mehl
1 Ei (M)
1 Pä. Vanillepuddingpulver(zum kochen)
1 Eigelb
 50g Quittengelee
Hagelzucker
Salz


Quitten waschen,vierteln,entkernen und in Spalten schneiden. Birnen-,Zitronensaft und 200g Zucker  aufkochen. Quitten zugeben und 25 min köcheln. Auskühlen lassen.
Hefe und 15g Zucker verrühren. Butter erhitzen und vom Herd ziehen.200ml Milch dazugiessen.
Mehl ,60g Zucker,etwas Salz,Ei,angerührte Hefe und Fettmischung zu einem gletten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30min gehen lassen.

Puddingpulver,75g Zucker und 6 EL Milch verrühren. 340ml Milch aufkochen. Puddingpulver einrühren und 1 min köcheln. Abkühlen lassen.

Hefeteig nochmals durchkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche zu einer Rolle formen und in 10 Stücke schneiden. Diese Stücke zu ovalen Teilchen formen oder zu Quadraten ausrollen.
Auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Ca. 15 min gehen lassen. Eigelb mit 1 Tl Milch verrühren,Ränder damit bestreichen.

Quitten abtropfen lassen. Pudding als Klecks auf den teigstücken verteilen und mit Quittenspalten belegen. Bleche nacheinander im heißen Ofen 35-40min backen (E_Herd: 200°C, Umluft:175°C)
Gelee erwärmen,Teilchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit Gelee bestreichen. Etwas abkühlen lassen und mit Hagelzucker bestreuen.
Wie alle Hefeteig Gebäcke möglichst frisch essen!


Wenn ihr statt der Puddingfüllung lieber eine Quarkfüllung machen möchtet,braucht ihr:
 250g Quark
20g weiche Butter
50g Zucker
1 Eigelb

Alle Zutaten verrühren und mittig je einen Klecks davon auf die Hefeteig Taler geben. Die Quitten darauf verteilen und wie oben beschrieben backen.

Wenn es ganz schnell gehen muss,könnt ihr auch fertigen Hefeteig aus dem Kühlregal nehmen. Diesen in Quadrate schneiden und belegen.


Lasst es euch schmecken!

Kürbissuppe mit karamelisierten Birnen




Seit 2012 findet ihr in meinem Rezepteindex ein Rezept für  Kürbissuppe mit Ingwer und Birne. Auch heute noch ist es eines meiner Lieblingsrezepte. Die Fotos waren damals noch nicht ganz so schön und so wurde es mal Zeit das Rezept zu überarbeiten und neue Fotos zu machen.


 Bei Instagram hatte ich schon Fotos gezeigt und es wurde eifrig nach dem Rezept gefragt. Einer lieben Insta Freundin habe ich es fix geschickt und sie hat es gleich nachgekocht. *wink zu Myre*
Ihr Kommentar: "Die Suppe war gigantös" *lach*
Na wenn ich solche Rückmeldungen bekomme ist das ja wohl absolut Blogtauglich!



 Also hier für euch nochmal das überarbeitete,leicht abgewandelte Rezept!




Zutaten:
2 kleine Hokkaido oder Butternut Kürbisse
2 aromatische Birnen + 1 zur Deko
2 Kartoffeln
(wer mag 1 große Möhre)
etwas Ingwer
1 große Zwiebel
Honig
Gemüsebrühe
Champignons und Frühlingszwiebeln als Einlage
Pumpkin Spice oder alternativ Muskat,Curry und Zimt


Kürbis,Ingwer ,2 Birnen und Kartoffeln schälen (Hokkaido nur waschen,nicht schälen)  und klein schneiden. Alles in etwas Öl andünsten. 1-2 EL Honig darüber geben und noch ein paar Minuten unter rühren karamelisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Gemüsebrühe ablöschen,so das alles gut bedeckt ist.
20-25 min köcheln und dann fein pürieren.
Evt. mit etwas Pumpkin Spice oder alternativ mit Muskat,Curry und Zimt würzen.

Für die Einlage 1 Birne in Scheiben schneiden und in Butter und etwas Honig karamelisieren lassen.Zusätzlich eine Handvoll Champignons putzen und kleinschneiden und zusammen mit 1-2 Frühlingszwiebenl kurz in Butter anschwenken.
Birnen und Champignon-Zwiebel Mix auf die Suppe geben.


 Und jetzt einfach geniessen! Ich könnte auch schon wieder!
Wie esst ihr Kürbissuppe am liebsten? Habt ihr ein Geheimrezept?

Kürbis-Kartoffelstampf zu Welsfilet und Gurkensalat





 Unter der Woche liebe ich ja schnelle,unkomplizierte Gerichte.
Wir kochen auch unter der Woche zu 95% frisch. Das ist nicht immer einfach. Wenn wir nach Feierabend nach Hause kommen,stehen oft noch Hausaufgaben machen und kontrollieren, lernen und lesen üben  mit den Kindern an.
Der große Schatz geht 3x die Woche zum Training,so bleibt der ganze Kram meistens an mir hängen. Da muss es mit dem kochen dann schnell gehen.


Trotzdem habe ich den Anspruch etwas Frisches /Gesundes  auf den Tisch zu bringen. Ausser der Minimaus,die in der Schulbetreuung isst,hat nämlich keiner von uns am Tag ein Mittagessen.
Also muss es zumindest am Abend etwas "Vernünftiges" geben.


Oft gibt es bei uns Salate mit etwas Kurzgebratenem oder Ofengemüse mit Quark. Das macht sich fast von selber.
Auch dieses Gericht ist schön einfach. Kürbis und Kartoffeln garen in einem Topf. Der Gurkensalat ist ruck zuck fertig und auch das Welsfilet ist ganz fix in der Pfanne.

Für das Püree benötigt ihr:
500g Kartoffeln
500g Hokkaido (den muss man nicht schälen,andere Sorten gehen aber auch)
150ml Milch
2 EL Butter
Muskat

Kartoffeln schälen und klein schneiden,Kürbis ebenso (Hokkaido nicht schälen,nur die Kerne entfernen) Kartoffeln im Topf knapp mit Wasser bedecken und aufkochen. Salzen und 15-20 min gar kochen. Nach ca. 10 min Kochzeit die Kürbiswürfel zu den Kartoffeln geben und zusammen garen.
 Milch erhitzen. Kartoffeln und Kürbis abgießen, heiße Milch dazugießen und alles mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen. Die Butter in kleinen Würfeln mit einem Schneebesen unterrühren. Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 


 Für den Gurkensalat:
2 Gurken
2 Schalotten
Sylter Salatdressing

Gurken schälen,das Kerngekäuse entfernen und klein schneiden. Schalotten klein schneiden,in Würfel oder Scheibchen und zu den Gurken geben. Salzen und Pfeffern und mit Sylter Salatsoße mischen.

Das Welsfilet (Menge je nachdem wieviel ihr essen mögt)  kalt abspülen, trockentupfen, salzen und pfeffern,sowie mit etwas Zitronensaft beträufeln.Ich habe noch etwas Chimichurri auf den Fisch gegebn.  Öl in einer Pfanne stark erhitzen. Den Fisch erst auf der Hautseite ca. 4 Minuten braten, umdrehen und weitere 2 Minuten braten.

In einer seperaten Pfanne ca. 150g Baconwürfel kross auslassen. Kurz vor Ende 2 kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln  mit dazugeben und kurz anschwitzen.
Als Topping auf das Püree und den Fisch geben und alles zusammen servieren!


Ein schnelles,leckeres Abendessen! 
Was kocht ihr unter der Woche so, habt ihr Tipps für mich??

Flammkuchen mit Feige,Ziegenkäse und Thymianhonig





Heute habe ich euch mein allerliebstes Flammkuchen Rezept mitgebracht.
 Ich bin sicher das gibt es sicher schon 1000 fach, das Rezept ist nicht neu. Aaaaaaber es ist mein allerliebstes Lieblingsrezept und dann darf es auch nicht hier auf dem Blog fehlen.


Da ich gestern in Hamburg auf der Eat & Style war,hatte ich eh keine Zeit um neue Rezepte zu shooten. Den Flammkuchen gab es in der Woche mal als fixes Abendessen. Und ich habe hier nur ein paar Bilder quasi vom Tisch weg gemacht!
Einen Bericht zur Eat&Style bekommt ihr demnächst. Kurz gesagt es war super und falls die Messe bei euch in der Nähe ist,uuuuunbedingt hingehen!!!!!!!!!!!


Aber nun zum Flammkuchen. Aromatische Feige,trifft würzigen Ziegenkäse und süßen Thymianhonig.
Gibt es was besseres.
So einfach,so simpel und so gut!
Ich könnte das ganze Blech alleine aufessen. Da hätte ich gar kein Problem mit!



Grundrezept Flammkuchenteig:

200g Mehl
100ml lauwarmes Wasser
2 EL Öl
1/2 Tl Salz



Mehl,Wasser,Öl und Salz in eine Schüssel geben und zu einem Teig vermengen. Mehrere Minuten kräftig kneten bis der Teig "glänzt". Abgedeckt etwa 30 min. ruhen lassen.
Den Backofen auf 250°C vorheizen und ein Backblech einfetten.
Den Teig auf etwas Mehl dünn ausrollen und auf das gefettete Backblech legen.



Jetzt könnt ihr den Flammkuchen nach belieben belegen. Für diese Variante benötigt ihr:

6 Feigen
2 rote Zwiebeln
150g Schmand
100g Ziegenfrischkäse
Salz,Pfeffer
1/2 Bund Thymian
4 El Honig


Die Feigen waschen und den Stil entfernen. In Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
Teig mit dem Schmand bestreichen und mit Feigen und Zwiebeln belegen.
Den Ziegenkäse darüberbröckeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheiztem Backofen etwa 12 min backen.



Den Thymian waschen,trockentupfen und die Blättchen abzupfen. Den Honig mit den Thymianblättchen erwäremen und über den fertigen Flammkuchen tröpfeln.



Und dann geniesst ihr einfach diese Aromen!!!!
Das schmeckt so lecker,ihr werdet nicht aufhören können!!!


Was ist euer Lieblings Flammkuchen Rezept???


Quittenporridge mit Eischneehaube*


*Werbung

Ich wurde vor kurzem gefragt ob ich nicht Lust hätte Rezepte für Kölln* zu entwickeln. Da wir ja in der selben Stadt beheimatet sind und Kölln eh unsere Müsli-Hausmarke ist,habe ich natürlich zugesagt. Ihr werdet hier also zwischendurch immer mal wieder leckere Rezepte mit den Kölln* Produkten finden.


 Den Anfang macht dieses leckere herbstliche Quittenporridge mit Eischneehaube.
Da ich die Haferflocken in Apfelsaft gekocht habe,kommt es recht "süß" rüber. Wir haben es nicht zum Frühstück,sondern als Nachmittagsdessert gegessen.



 Zutaten:
500g Quitten
500ml Apfelsaft Naturtrüb
100g Haferflocken (Kölln & Krokant)
1 Msp. Vanillemark
1/2 Tl Zimtpulver
3 Eier
200ml Sahne
1 Prise Salz
90g Zucker


Die Quitten schälen, vierteln,entkernen und in Spalten oder ca. 2cm große Stücke schneiden.
Den Apfelsaft in einem Topf erhitzen,die Quittenstücke hineingeben und ca. 10 min weich köcheln. 
Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die gekochten Quitten in ein Sieb abgiessen und den Apfelsaft dabei auffangen.
400ml abmessen und in einen Topf geben.


Die Haferflocken,das Vanillemark und den Zimt in den Apfelsaft rühren und einmal aufkochen lassen. 5 min bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
Die Eier trennen. Die Eigelbe mit der Sahne vermengen und zusammen mit den Quittenstücken unter das Porridge heben. 
Die Masse in eine Auflaufform füllen und gleichmäßig verteilen.


Das Eiweiß mit dem Salz zu einem festen Schnee schlagen und den Zucker dabei einrieseln lassen. Den Eischnee mit einem Löffel in großen Klecksen auf den Porridge geben. 
Alles ca. 5-10 min im Ofen überbacken bis das Eischnee Farbe bekommt.


Wie gesagt,durch den Apfelsaft war es recht süß. Wer das ganze zum Frühstück essen möchte,mischt den Apfelsaft besser mit Wasser oder kocht die Haferflocken in Milch.
Statt Apfelsaft könnt ihr auch Birnensaft nehmen.

Guten Appetit!